Landtagswahlen CSU: Wahlergebnis im Saarland zeigt keinen Bundestrend

Stephan Mayer, CSU-Generalsekretär, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/dpa

Nach der historischen Pleite der CDU und dem Sieg der SPD bei der Landtagswahl in Saarbrücken sieht die CSU die Ursachen nicht auf Bundesebene. "Die Saarland-Wahl ist nicht repräsentativ für Deutschland. Es gibt aber nichts schön zu reden: klarer Wahlsieger ist die SPD. Die länderspezifischen Themen haben hier klar überwogen", sagte Generalsekretär Stephan Mayer am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Ampel habe als Ganzes nicht profitiert. "Es lässt sich daher kein Bundestrend erkennen. Tobias Hans hat das Saarland in den letzten Jahren stark vertreten."

Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF hat die SPD die Landtagswahl im kleinsten Bundesland klar gewonnen und der CDU eine bittere Niederlage zugefügt. Demnach legten die Sozialdemokraten mit ihrer Spitzenkandidatin Anke Rehlinger am Sonntag um mehr als 13 Punkte zu und kamen auf 43,1 bis 43,8 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Tobias Hans schnitt mit 27,5 bis 27,6 Prozent historisch schlecht ab. Die AfD erreichte 5,5 Prozent, die Grünen 5,6 bis 5,8 und die FDP 4,9 bis 5,0. Vor allem die Freidemokraten müssen um den Einzug in den Landtag bangen. Die Linke dürfte mit 2,6 bis 2,7 Prozent aus dem Landtag in Saarbrücken fliegen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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