Landshut Mitbewohner attackiert: Asylbewerber muss in Psychiatrie

Ein gefährlicher Vorfall in einer Asylunterkunft wurde gestern am Landgericht verhandelt. Foto: LZ-Archiv

Der Klang der Stimme war freundlich. "Die Art, wie er mit mir gesprochen hat, hätte nie vermuten lassen, dass er mich umbringen will", sagte Ehis U.

Doch es war mitten in der Nacht und so bat der Nigerianer seinen Mitbewohner in der Asylbewerberunterkunft an der Porschestraße Nasser R., der eben an seine Tür geklopft hatte, morgen wiederzukommen. "Nein, ich töte dich jetzt", entgegnete der 35-jährige Iraner und zückte ein Messer. Ehis U. kam in dieser Nacht knapp mit dem Leben davon. Nasser R. wurde aufgrund eines Unterbringungsbefehls des Amtsgerichts in das Bezirkskrankenhaus Straubing gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete die erste Strafkammer des Landgerichts nun die Fortdauer der Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an: Nasser R. leidet an einer paranoiden Schizophrenie und würde in seinem derzeitigen Zustand eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. September 2018.

 

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