Landshut Marihuana am Waldrand: Angeklagter lehnt Verständigung ab

Gut die Hälfte der angeblich gefundenen sieben Kilo Marihuana war nicht mehr verwertbar, so der Vorsitzende Richter Andreas Wiedemann. Foto: Matthias Balk/dpa

Die Skepsis stand Thomas Fauth ins Gesicht geschrieben. Gleichwohl zeigte der Verteidiger am zweiten Verhandlungstag im Prozess gegen einen 32-jährigen Ungarn, der sieben Kilo Marihuana am Waldrand gefunden haben will, vor der vierten Strafkammer des Landgerichts guten Willen - "Reden kann man immer".

Doch die von Vorsitzendem Richter Andreas Wiedemann angeregten Verständigungsgespräche mussten zwangsläufig scheitern: Nach vorläufiger Würdigung der Beweisaufnahme kann Paul P.* lediglich ein unerlaubter Besitz nachgewiesen werden, nicht jedoch das ebenfalls angeklagte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln. Dies könne die Verurteilung in einem minder schweren Fall und somit eine Freiheitsstrafe im bewährungsfähigen Bereich bedeuten, so Fauth. Er könne seinem Mandanten daher nicht dazu raten, Angaben zum Handeltreiben zu machen und sich dadurch eine höhere Haftstrafe einzufangen.

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