Der Bundeswahlkreis 228 besteht seit der ersten Bundestagswahl im Jahr 1949 aus der Stadt Landshut und den Landkreisen Landshut und Kelheim. Bis zur Gebietsreform im Jahr 1972 waren die damals eigenständigen Landkreise Mainburg und Rottenburg mit von der Partie, während der Altlandkreis Vilsbiburg bei der Bundestagswahl 1972 noch zum Wahlkreis Pfarrkirchen (Rottal-Inn) gehörte und erst 1976 dem Wahlkreis Landshut zugeschlagen wurde.

Vor jeder Wahl wird nachgerechnet

Mittlerweile zählt der Wahlkreis 228 zu den größten im ganzen Bundesgebiet. Doch weil die Einwohner immer mehr werden und im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich viele Wahlberechtigte in der Region Landshut-Kelheim leben, sind in jüngster Vergangenheit zwei Verwaltungsgemeinschaften im Landkreis Landshut mit insgesamt sieben Gemeinden abgetrennt und dem benachbarten Wahlkreis 230 Rottal-Inn einverleibt worden: Los ging's bei der Bundestagswahl 2017 mit Aham, Gerzen, Kröning und Schalkham. Heuer müssen die Einwohner von Postau, Weng und Wörth erstmals "auswärts" wählen.