Landshut Gewalt auf der Mühleninsel - Mann erleidet Schädelbruch

Wieder Gewalt auf der Mühleninsel: ein Mann erlitt am Freitag schwere Kopfverletzungen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Freitagabend kam es auf der Mühleninsel wieder zu einer Gewalttat. Ein Mann (30) erlitt massive Kopfverletzungen.

Ein 38-Jähriger Landshuter mit libanesischem Migrationshintergrund geriet laut Polizei mit einem 30-jährigen Landshuter in Streit, weil der 38-Jährige angeblich Rauschgift an Jugendliche verteilt haben sollte. Daraufhin schlug der 38-Jährige seinen Beschuldiger mit der Faust nieder und trat ihm dann mit dem Fuß gegen den Kopf. Auch die beiden Begleiter des 38-Jährigen, zwei syrische Asylbewerber im Alter von 28 und 25 Jahren, sollen auf den Verletzten eingeschlagen haben.

Polizeistreifen in der Nähe bemerkten die Schlägerei und nahmen die drei Schläger vorläufig fest. Der niedergeschlagene Mann wies eine massive Kopfverletzung auf und wurde mit dem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er zur stationären Behandlung aufgenommen. Die Diagnose lautet auf Schädelbruch, vermutlich die Folge der Tritte gegen seinen Kopf. Lebensgefahr besteht nicht.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm die Kripo Landshut. Die Ermittlungen richten sich nach Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen die drei Schläger wegen gefährlicher Körperverletzung. Die angeblich vorhergegangene Verteilung von Rauschgift an Jugendliche konnte bislang nicht bestätigt werden.

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