Die Weizenernte in Bayern ist durch die Trockenheit die schlechteste seit 1994. Das hat Auswirkungen auf den Getreidepreis, wie Müllermeister Rudolf Sagberger, Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Müllerbundes, und Bäckermeister Michael Schleich, Obermeister der Bäcker-Innung Landshut Stadt und Land, wissen.

An der Börse stieg der Preis für eine Tonne Getreide zeitweise um knapp 50 Euro gegenüber dem Vorjahr - Preise, die am Ende auch der Geldbeutel des Verbrauchers zu spüren bekommen wird. Rudolf Sagberger setzt zwar auf Getreide von regionalen Landwirten, trotzdem wird der Preis in Paris bestimmt. An der Matif-Börse setzen Spekulanten auf fallende oder steigende Weizenpreise. Es wird geschätzt, dass in Bayern dieses Jahr 3,6 Millionen Tonnen Weizen geerntet werden, etwa 300.000 Tonnen weniger als 2017. "Und deutschlandweit, egal welche Getreidesorte, ist der Einbruch ganz gravierend", schildert Sagberger. In den letzten Jahren wurde immer mehr ...

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