Schnell war am Freitag im Plenum von Ungleichbehandlung die Rede. Während die Mehrheit Ja zum Bürgerbiergarten sagte, erteilte die Verwaltung einer geplanten "Mini-Dult" im September auf dem Messegelände eine klare Absage. Auch auf der Facebook-Seite der Landshuter Zeitung mutmaßte manch einer, Festwirt Franz Widmann werde im Gegensatz zu den Dultschaustellern und Beschickern bevorzugt. Letztere hatten die Idee für eine "Mini-Dult".

Dass es aber handfeste Gründe gibt, warum eine "Mini-Dult" nicht gehe, ein Biergarten aber schon, erläuterte unter anderem der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Thomas Rottenwallner. So habe ihn am Mittwochnachmittag die Regierung von Niederbayern informiert, dass Freizeitparks und Freizeiteinrichtungen, bei denen es sich nicht um "ortsfeste und dauerhafte Einrichtungen" handelt, im Rahmen des Infektionsschutzes nicht zulässig seien. Darunter fielen auch Veranstaltungen, die Volksfestcharakter haben, so Rottenwallner.