Landshut 2015 wurde ein Dultzelt zur Flüchtlingsunterkunft

Die Unterbringung von Flüchtlingen in einem Bierzelt löste 2015 ein beispielloses internationales Medienecho aus. Der damalige Regierungspräsident Heinz Grunwald wurde unter anderem vom italienischen TV-Sender RTI interviewt. Foto: LZ-Archiv/ku

Am 2. September 2015 blieb nach der Bartlmädult das Vorholzer-Festzelt stehen. Bis zum 4. Oktober diente es insgesamt 1.800 Flüchtlingen als Notunterkunft. Die Landshuter bekamen erstmals hautnah mit, was unter dem Schlagwort "Flüchtlingskrise" zu verstehen ist. Rund drei Jahre danach widmet die LZ dem Thema Migration und Integration eine neue Serie, die mit dem Thema "Wohnen" beginnt. Vorweg erinnern sich der damalige Regierungspräsident Heinz Grunwald und Thomas Link, der als Flüchtlingskoordinator praktisch rund um die Uhr im Zelt war, an die Ereignisse vom Herbst 2015.

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 Flüchtlinge vom Budapester Ostbahnhof hat einreisen lassen, machten sich Hundertausende über die Balkanroute auf den Weg nach Deutschland, um über Niederbayern einzureisen. Als in Landshut abzusehen war, dass die Aufnahmekapazitäten nicht reichen werden, schlug Heinz Grunwald kurzerhand vor, das Festzelt nach der Bartlmädult zur Notunterkunft umzufunktionieren. "Thomas Link hatte dann den Mut, das auch umzusetzen", sagt Grunwald - der von der damaligen Entwicklung alles andere als überrascht war.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 20. Oktober 2018.

 
 

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