Landkreis Landshut Zeitzeugen einer Fluchtgeschichte gesucht

So sah der Friedhof in Setzensack, wo mittlerweile der Gedenkstein steht, früher einmal aus. Foto: Maria Daschinger

Was geschah mit den einstigen Heimbewohnern aus Tormersdorf, die 1945 hierher kamen?

Am 20. Februar 1945 mussten die Bewohner des Pflegeheims "Martinshof" in Tormersdorf an der Neiße überstürzt vor den heranrückenden russischen Truppen fliehen. Rund 400 Heimbewohner wurden mit Eisenbahnwaggons auf eine Reise mit unbekanntem Ziel geschickt. Nach etwa einer Woche kam der Flüchtlingstrupp in Landshut an und fand in der Gemeinde Ergolding eine erste Bleibe.

Später wurden die Bewohner des evangelischen Alten- und Pflegeheimes nach Deutenkofen verlegt, wo sie im stillgelegten Brauhaus des Schlosses ein Quartier fanden. Die zuletzt noch verbliebenen Heimbewohner kamen um das Jahr 1949 nach Kronwinkl. 52 Personen wurden auf dem Ergoldinger Friedhof beerdigt, 67 fanden in Setzensack bei Adlkofen ihre letzte Ruhestätte. Die Gemeinde Adlkofen gedenkt der Toten aus Tormersdorf jedes Jahr zum Volkstrauertag am Setzensackdenkmal.

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