Erhellend, ernüchternd und ermutigend zugleich war, was Bestsellerautor und Springer-Manager Christoph Keese am Montagabend in der Essenbacher Eskara vor rund 600 Zuhörern über den Internet-Riesen Amazon zu berichten wusste, der sich vom Versandbuchhändler zum wertvollsten und (über-)mächtigsten Konzern der Welt entwickelt hat: Die Handelsplattform dominiere die Märkte, greife eine Branche nach der anderen an und werde dank Alexa bald in jedem Haushalt vertreten sein.

"Wo Amazon hinkommt, wächst oft kein Gras mehr": Für Keese, einen der bekanntesten Experten für digitale Transformation, ist die Allgegenwart von Amazon mit seinen 35 Eigenmarken - darunter auch die Sprachsteuerung Alexa - allerdings kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Denn wer die Schwächen des Konzerns kenne und auszunutzen wisse, könne sein Unternehmen sehr wohl strategisch so aufstellen, dass es ebenfalls zu den Gewinnern zähle, sagte der ehemalige Chefredakteur der "Financial Times Deutschland" und "Welt am Sonntag", den die Sparkasse Landshut als Redner für ihre jährliche Kundenveranstaltung engagiert hatte.

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