Landgericht Landshut Schichtleiter vertickte illegal Kurbelgehäuse

So könnten die Kurbelgehäuse ausgesehen haben, die der BMW-Schichtleiter reihenweise verschwinden ließ. Foto: dpa/BMW

Es müssen nicht unbedingt Diamanten sein. Auch der Diebstahl unspektakulär anmutender Dinge wie Aluminiumkurbelgehäuse kann durchaus lukrativ sein. Der Schadensbetrag bezüglich der Motorblöcke, die 2015 zuhauf aus der Produktionshalle einer BMW-Zulieferfirma in Essenbach verschwanden, beläuft sich der vierten Strafkammer zufolge auf knapp eine halbe Million Euro.

Hinter den Diebstählen steckte ein Schichtleiter, der offensichtlich über so viel Freiheit verfügte, dass er die Kurbelgehäuse auf dem Werksgelände vor den Augen von Arbeitskollegen einem Schrotthändler auf den LKW lud. Der 41-jährige Familienvater legte gestern vor dem Landgericht ein vollumfängliches Geständnis ab und erhielt wegen Diebstahl in einem besonders schweren Fall in 44 tatmehrheitlichen Fällen eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten.

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