Landau Interview: So geht es Ex-GNTM-Kandidatin Claudia Fiedler heute

Die Ex-GNTM-Kandidatin Claudia Fiedler ist am 4. Januar 2018 Mama geworden. Foto: Karina Vogel

Claudia Fiedler aus Harburg bei Landau hat vor knapp einem Jahr an der ProSieben-Show „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) teilgenommen und ist nach wenigen Folgen ausgeschieden. Wir haben mit der Schönheit am Freitag gesprochen und erfahren, was sie in diesem einem Jahr alles erlebt hat und ob sich ihre Wünsche erfüllt haben.

Vor einem Jahr haben Sie bei GNTM mitgemacht und sind sehr früh rausgeflogen. Das ist jetzt knapp ein Jahr her. Was hat sich seitdem bei Ihnen getan?

Claudia Fiedler: Es hat sich einiges getan. Ich bin Mama geworden. Auf Instagram mache ich viel und erzähle meinen Fans, was ich so mache. Durch „Germany’s Next Topmodel“ werden viele Firmen auf mich aufmerksam, die dann auch für mein Kind viele Sachen sponsern. Ein Beispiel ist der Kinderwagen.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Tochter Aurora. Somit haben sich Ihre privaten Ziele „Mann, Haus, Kind und Hund“ erfüllt, die Sie uns vor einem Jahr verraten haben. Wie bedeutsam ist für Sie der Beruf als Model noch?

Ich muss schauen, dass ich erst wieder meine ursprüngliche Figur bekomme. An erster Stelle steht bei mir mein Kind und ich werde erst einmal daheimbleiben. Danach muss ich schauen, inwieweit das Modeln für mich wieder in Frage kommt und ob das auch gut zu koppeln ist. Vor allem auch deshalb, weil mein Partner Footballer ist und dadurch viel unterwegs ist. Sollten wir keinen Babysitter finden, werde ich sie nicht abgeben und modeln.

Warum haben Sie sich während Ihrer Schwangerschaft für einen Modelmama-Blog entschieden?

Es hat sich durch die Nachfrage von meinen Fans ergeben. Sie haben mich gefragt, was ich bei dem mache, wie ich das mache oder ob ich nicht mal das und das erzählen könnte. Ihnen kann ich das gar nicht schnell genug sagen. Sie wollen meine Antwort immer am liebsten sofort. Sie wollten zum Beispiel wissen, wie die Geburt so war.

Bei Instagram haben Sie 11.000 Abonnenten und Sie machen immer wieder Werbung für Produkte von Firmen. Sehen Sie sich als Influencerin?

Nicht unbedingt, ich mache das eher aus Spaß an der Freude. Es ist schon sogar ein Druck dahinter. Die Firmen geben mir teilweise vor, wann welcher Post gemacht werden muss. Wenn ich einen schlechten Tag habe, dann ist das ihnen egal. Viele meiner Freundinnen sagen, dass sie nicht ständig ein Foto oder Video posten könnten. Aber hätte ich darauf keine Lust mehr, dann würde ich die Kooperationen auslaufen lassen und damit aufhören.

Sie haben auch einen YouTube-Kanal und folgen der Reality-TV-Teilnehmerin Sarah Harrison, die seit einiger Zeit hauptsächlich mit den Themen Familie, Lifestyle und Beauty auf sich aufmerksam machen möchte. Ist sie ein Vorbild für Sie?

Nein. Sie hat zwar früher angefangen und macht das mit mehr Biss, aber im Prinzip sind wir ziemlich ähnlich. Wir kennen uns auch.

Es gibt die Diskussion, ob es gut ist, sein Kind im Internet zu zeigen. Wie gehen Sie damit um?

Ehrlich gesagt, bin ich gespalten. Ich habe mein Kind bisher nicht komplett gezeigt. Wenn dann nur von der Seite oder man sieht einfach nur, dass da ein Kind ist. Bei manchen Posts muss man das auch sehen. Ein Beispiel sind Tragetücher, die ich bekommen habe. Ich versuche, mein Kind ein wenig bedeckt zu halten. Aber ich verurteile niemanden, der sein Kind von vorne zeigt. Sarah macht das auch. Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Als Ex-GNTM-Teilnehmerin ist es für Sie wohl ein Muss, ab 8. Februar die neue Staffel zu verfolgen. Was sagen Sie zu den Kandidatinnen?

Ich habe mich damit kaum befasst, weil ich mit meinem Kind so beschäftigt bin. Ich habe mich mit Carina, die auch letztes Jahr teilgenommen hat, getroffen. Wir haben ein bisschen darüber geredet, was passieren wird. Über ein paar Kandidatinnen weiß ich schon Bescheid. Das wird definitiv ganz interessant. Vor allem findet es dieses Mal in der Karibik statt.

Früher war Niederbayern kaum bis gar nicht bei GNTM vertreten. Heuer sind mit Sophia aus Abensberg, Julia aus Plattling und Anne aus Passau gleich drei Kandidatinnen vertreten. Wie erklären Sie sich die Entwicklung?

Vielleicht haben sie durch meine Teilnahme gesehen, dass es sich lohnt, mitzumachen oder zumindest die Chance besteht, dass man es in die Show schaffen kann. Ich war ja auch relativ viel in den Medien vertreten. Das hat nicht jede Teilnehmerin gemacht. Es kann sein, dass sie sich gesagt haben, wenn die das schafft, dann schaffe ich das auch.

Sie haben vorher erwähnt, dass Sie sich mit Carina getroffen haben. Haben Sie Kontakt zu weiteren Teilnehmerinnen vom letzten Jahr?

Ja, wir haben alle immer wieder Kontakt miteinander. Gut, wegen meinem Kind fahre ich zurzeit nicht so oft nach München. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt und Carina auch dort ist, sehen wir uns.

Vielen Dank für das Interview.

 
 

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