Landau an der Isar Kinderschutzbund mit Nachwuchssorgen

Auch sie sucht eine Nachfolgerin: Gabriele Deingruber, Vorsitzende des Kinderschutzbunds Landau. Foto: Christoph Werner

Fast niedergeschlagen und traurig klingt die Stimme von Gabriele Deingruber, wenn sie über die Zukunftsaussichten des Kinderschutzbunds in der Bergstadt spricht. Die 61-Jährige ist Vorsitzende des Vereins und schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Nachfolger - bislang vergebens. "Bis zum nächsten Jahr habe ich mir eine Frist gesetzt. Wenn bis dahin nichts passiert, läuft es wohl oder übel auf eine Vereinsauflösung hinaus."

Nachdem der Kinderschutzbund aufgrund der Corona-Pandemie von Anfang März bis Anfang Mai für sieben Wochen seine Pforten schließen musste, gab es zunächst einen Funken Hoffnung, als man den Betrieb am 7. Mai wieder offiziell aufgenommen hat: Zunächst tendierte man dazu, den Kinderschutzbund weiter geschlossen zu lassen - viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gehörten vom Alter her zur Risikogruppe, erinnert sich die Vorsitzende. Da jedoch über die FreiwilligenAgentur kurzerhand jüngere Mitarbeiter vermittelt werden konnten, sind diese Pläne wieder verworfen worden - der Verein war wieder erreichbar.

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