Landau an der Isar Die lebende Dorf-Legende

Albert Störringer liest den Brief, in dem steht, dass er für 40 Jahre Engagement für die Gemeinde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wird. Im Hintergrund sind seine zahlreichen Auszeichnungen zu sehen. Foto: Johannes Drexler

Albert Störringer wird für ehrenamtliche Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

"Eigentlich", sagt Annemarie Störringer, während sie ihrem Mann Albert auf die Schulter klopft, "könnte man ein Buch über ihn schreiben". Zu Recht, denn was Albert Störringer für Großköllnbach und die Allgemeinheit geleistet hat, und noch leistet, passt sprichwörtlich auf keine Kuhhaut. Ähnlich sieht das die Bundesregierung: Am Montag wird Albert Störringer von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

"Ich habe geahnt, dass da irgendetwas im Busch ist, und habe mitbekommen, dass jemand für mich etwas ausgefüllt hatte. Dass es das Bundesverdienstkreuz ist, auf das wäre ich nie im Leben gekommen", erzählt der 71-Jährige mit einem stolzen Lächeln im Gesicht. Als vor zwei Wochen die Gemeinde fragte, ob er die Post schon geholt hat, verdichtete sich der Verdacht des engagierten Rentners. "Ich habe den Brief geöffnet und war erst einmal sprachlos", sagt Störringer. In diesem stand, dass er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein unermüdliches Engagement in der Gemeinde bekommen soll. Unterzeichnet von Innenminister Joachim Herrmann. "Aber von dem habe ich bereits eine Unterschrift", sagt Störringer keck.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. März 2018.

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