Landau a.d. Isar Historisches Gebäude von 1563 renoviert

Gesamtansicht des Gebäudes. Foto: Alois Haas

1563: Eine Edelfamilie - vermutlich die Hoholtinger oder Köllnbecker - errichtet ein hochherrschaftliches Gebäude in Großköllnbach in Holzblockbauweise. Im Kern besteht das Haus noch heute, der Grundriss ist damit aus dem 16./17. Jahrhundert.

1783: die Holzblockbauweise wird ersetzt in der bis heute erhaltenen Form in Ziegelbauweise und wird zum Amtshaus im damaligen Ortskern. Es war Anfang des 18. Jahrhunderts als Sitz des Amtmannes, der landgerichtliche Polizeigewalt hatte und Straftäter verwahrte. Danach wurde es des Öfteren verkauft und von den jeweiligen Besitzern umgewidmet, zum Beispiel als Tafernwirtschaft mit Kegelbahn oder als landwirtschaftlicherer Hof.

Es hat schon viele Umbauten mitgemacht, das Amtshaus im Schulweg 1 in Großköllnbach. Jetzt aber erstrahlt es förmlich im neuen Glanz. Die Fördergelder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) von 50 000 Euro für die Fassadenrenovierung und 40 000 Euro für die Fenster und Türenrenovierung sind bei diesem riesigen Objekt und Projekt wahrlich nur der Tropfen auf den heißen Stein. Aber die Liebe zu diesem Haus holte sie ein, als angesichts der umfangreichen Sanierungsarbeiten sogar ein möglicher Verkauf im Raum stand.

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