Dieser Mann kann kein Wässerchen trüben. Nein, wer so inbrünstig von Bayern und dem Märchenkönig, von blumengeschmückten Kühen und geräucherten Forellen aus glasklaren Gebirgsbächen schwärmt, muss es ehrlich meinen. Die letzte Schrottlaube würde man Jeff Koons abkaufen und womöglich beseelt durch die weißblauen Lande ruckeln.

Dabei ist der Künstler, der so freundlich unaufgeregt plaudert wie ein Paartherapeut mit Hypnoseausbildung, in die Pinakothek der Moderne in München gekommen, um einen windschnittigen BMW unter die Leute zu bringen.