Kundgebung in Straubing JVA-Angestellte fordern mehr Wertschätzung

Null Angebote, null Wertschätzung, sagte Johann Jungtäubl, Verdi-Vertrauensmann. Foto: Maximiliana Kerscher
"Null Angebote, null Wertschätzung", sagte Johann Jungtäubl, Verdi-Vertrauensmann. Foto: Maximiliana Kerscher

Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde sei den Arbeitnehmern im Öffentlichen Dienst kein Angebot gemacht worden: "Null Angebote, null Wertschätzung", sagte Johann Jungtäubl, Verdi-Vertrauensmann, bei der Kundgebung am Donnerstag vor der JVA Straubing.

Rund 35 Angestellte der JVA haben sich dort versammelt, um mehr Anerkennung für ihre Arbeit einzufordern. Fünf Prozent mehr Lohn fordern die Arbeitnehmervertreter unter anderem. Darin ist auch eine soziale Komponente in Form einer Mindesterhöhung von 150 Euro, um die unteren Gehaltsgruppen zu stärken.

"Die Forderungen, die wir haben, sind wir auch wert", erklärte Jungtäubl. Die Lohnerhöhung soll auch die steigende Inflationsrate ausgleichen. "Wir leisten gute Arbeit in einem extrem schwierigen Umfeld und gute Arbeit muss ordentlich bezahlt werden."

Christoph Kittel vom Verdi-Büro in Passau stellte klar, dass es unglaublich wichtig sei, "dass wir übers Land verteilt solche Aktionen und Signale an die Arbeitgeberseite senden". Die Worte der beiden Redner erhielten zustimmenden Applaus und auch das ein oder andere vorbeifahrende Auto hupte anerkennend angesichts der roten Fahnen und Plakate.

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