Künzing Die Wege der Römer durch Niederbayern und die Oberpfalz

An der strategisch wichtigen Donau-Grenze stationierten die Römer Elite- und Spezialtruppen, in Regensburg und Straubing ebenso wie in Künzing und Passau. Foto: Elmar Stöttner

Es ist ein Blick auf die Landkarte, der entscheidende Informationen gibt: Von Regensburg und von Straubing führen über die Stallwanger Senke und das Tal des Regen beste Verbindungen zur Cham-Further-Senke, dem Tor von und nach Böhmen. Es sind uralte Handels- und Völkerwege.

"Aus diesem Grund haben die Römer sowohl in Straubing als auch in Regensburg frühzeitig gleich zwei Kastelle angelegt, um die Nordgrenze ihres Imperiums wirkungsvoll abzusichern", erläuterte die Archäologin Dr. Veronika Fischer in einem Vortrag im Museum Quintana.

Die Archäologin hat in ihrer Dissertation über das Straubinger Ostkastell III eine Fülle von lange ungeklärten Fragen beantworten können und wirft damit viele neue Schlaglichter - nicht nur - auf Straubings römische Vergangenheit. Die scheidende Museumsleiterin Dr. Eva Bayer-Niemeier brachte vor den über 100 Zuhörern ihre Freude über den erneut großartigen Besuch zum Ausdruck und nahm dies zum Anlass, allen Partnern für viele Jahre Zusammenarbeit zu danken - von der Kreisarchäologie über die Volkshochschule bis insbesondere auch zu den Schulen. Sie stellte die Referentin vor, die in München und Köln studiert und mit einer Arbeit über das Straubinger Ostkastell promoviert hat, als Assistentin an der Universität Bamberg arbeitet und kürzlich zur Referentin für die Koordination der Unesco-Welterbe-Stätten am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) berufen worden ist.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. November 2018.

 
 

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