Angesichts einer zuletzt stark ansteigenden Inflation gehen die Preise für Bauholz gerade durch die Decke. Für viele ist die Schmerzgrenze des Bezahlbaren erreicht. Dazu stellt die Rohstoffknappheit regionale Betriebe wie die Firma Holz Huber aus Mainburg vor Lieferschwierigkeiten, was bei Kunden nicht selten auf Unverständnis stößt.

Zu den Boom-Branchen in der Krise zählt vor allem der Rohstoffsektor. Mehr Geld als je zuvor für "stinknormales Holz" auszugeben - das müssen Private wie Gewerbetreibende wohl oder übel in Kauf nehmen. "Was seit Jahresbeginn mit dem Holzpreis passiert, können auch wir fast nicht glauben", äußert sich Geschäftsführer Albert Huber von der gleichnamigen Holzhandelfirma mit Sitz in Mainburg.

Solche Preisturbulenzen wie man sie zuletzt im gesamten Rohstoffsektor beobachten konnte, haben ihre Folgen. Und natürlich auch ihre Gründe. Der Markt für Holz dümpelte über Jahre vor sich hin. Die Nachfrage war zwar da, der Preis aber hielt sich relativ stabil. Das änderte sich seit 2021 schlagartig.