Kommentar: US-Botschafter Der Ton macht die Musik

US-Botschafter Richard Grenell sorgt mit seinem Verhalten für Empörung. Foto: dpa

Und wieder einmal bestätigt US-Botschafter Richard Grenell, was der Volksmund schon seit Langem sagt: Wie der Herr, so's Gscherr. US-Präsident Donalds Trumps Statthalter ist wahrlich ein würdiger Vertreter seines ungehobelten Chefs.

Immer wieder hat der die Bundesregierung öffentlich und mit seinen berüchtigten Twitter-Kurzmeldungen attackiert und unter Druck gesetzt. Ein unter engen Verbündeten unübliches Verhalten, das jedoch Trumps Naturell entspricht. Gegen seine Frechheiten kann die Bundesregierung wenig ausrichten.

Was sie allerdings nicht tolerieren muss, ist die Gutsherrenart, mit der sich der Botschafter in die deutsche Politik einmischt. An einen "Hochkommissar einer Besatzungsmacht" fühlt sich FDP-Mann Wolfgang Kubicki erinnert. Er ist immerhin Bundestagsvizepräsident, weshalb es Gewicht hat, wenn er fordert, Grenell zur "Persona non grata" zu erklären und aus dem Land zu weisen.

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