Kommentar Merkel auf schwierigem Terrain in Indien

Angela Merkels Besuch beim indischen Premier Narendra Modi hat auch gezeigt, dass es zwischen den beiden Partnern auf vielen Feldern noch Handlungsbedarf gibt. Foto: dpa

Ein anderer Kontinent, ein anderer Kulturkreis, eine andere Art, mit den Dingen umzugehen, ein anderer Blick auf die Welt. Es war ein schwieriges Terrain, auf das sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zum nunmehr vierten Mal gewagt hat.

Sie ist den Umgang mit komplizierten Persönlichkeiten - Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping - gewohnt. Ihr Gastgeber, der indische Premier Narendra Modi, der sie mit großem Pomp empfangen hat, ist auch "nicht ohne". Das hat sich schon daran gezeigt, dass es keine Pressekonferenz gab, sondern nur Statements. Weil der Regierungschef es nicht gewohnt ist, auf Fragen von Journalisten spontan zu antworten.

Modis Land mit seinen 1,25 Milliarden Menschen ist ein riesiger und bei deutschen Firmen begehrter Wirtschaftsraum. Wenngleich es unterschiedliche Einschätzungen darüber gibt, wie groß seine Potenziale wirklich sind. Denn Indien ist auch ein Problemfall. Die Bevölkerung ist gespalten. Seit der Hindu-Nationalist Modi regiert, sind die gesellschaftlichen Gräben noch tiefer geworden. Es herrschen große Armut und Ungleichheit. Um Frauenrechte ist es schlecht bestellt, immer wieder sorgen Gewalttaten international für Aufsehen. Im Kampf gegen Korruption bleibt die Regierung weit hinter den Erwartungen zurück.

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