Das hätte nicht passieren dürfen. Nicht in Berlin, nicht im Bundeskanzleramt, nicht wenige Meter vom Holocaust-Mahnmal entfernt. Natürlich hätte Olaf Scholz die empörende Äußerung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, einem bekennenden und berüchtigten Antisemiten, direkt, entschieden und vor laufenden Kameras zurückweisen müssen. Wie er es zuvor mit dem Gerede über eine angebliche israelische Apartheid-Politik getan hat. Stattdessen hat der Bundeskanzler dem Hetzer aus Ramallah anschließend auch noch mit verkniffenem Grinsen die Hand geschüttelt.