Zum fünften Mal jähren sich dieser Tage nicht nur die Attentate von Würzburg und Ansbach, sondern auch des Blutbads im Münchner Einkaufszentrum OEZ. Und als ob es einer besonderen Erinnerung bedurfte, wurden in einem Würzburger Kaufhaus vor wenigen Wochen drei Frauen erstochen.

Wenn es an dieser Bestandsaufnahme etwas Positives gibt, dann vielleicht die Beobachtung, dass jedenfalls bisher die Parteien der Versuchung widerstanden haben, die Terrortaten zum Bestandteil ihres Bundestagswahlkampfs zu machen. Dass die AfD dabei eine Ausnahme macht, wundert nicht.