Italien Dolce Vita im Armenhaus

Das Capo Vaticano mit seinen weißen Stränden und verführerischem Meer ist einer der reizvollsten Küstenabschnitte Kalabriens. Foto: Dertour

Das italienische Kalabrien galt lange Zeit als vergessene Region.

Für die Schönheitskonkurrenz habe Kalabrien zu wenig Sexappeal, finden Zweifler. Kritiker behaupten, die kurvige Region am "Zeh" des italienischen Stiefels geize mit ihren Reizen und überlasse dem übrigen Bella Italia die Show. Mag sein. Manchmal blickt der Kalabrese neidisch auf den weltgewandteren reicheren Norden. Dann aber lehnt er sich bei einem Espresso zurück und tröstet sich mit dem, das er hat: Ein Stück authentisches, unpoliertes Italien mit sauberen Stränden und hellgrünem Wasser. Zauberhafte uralte Städte sowie eine raffinierte Landküche von entwaffnender Einfachheit. Spicy statt sexy.

Im wirtschaftlichen Armenhaus Italiens sind die Menschen hilfsbereit, bodenständig und folgen der Mutter Gottes. Die Strippen zieht aber die mächtige italienische Mafiaorganisation Ndrángheta. Kalabrien - ein heißes Pflaster für Touristen?

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