Hamsterkäufe sind zurück: Zwei Jahre nach dem Ansturm auf Klopapier und Nudeln zu Beginn der Corona-Pandemie sorgt der Krieg in der Ukraine dafür, dass viele Menschen massenhaft Speiseöl und Mehl einkaufen. Wir haben einen Straubinger Wissenschaftler gefragt, warum es zu diesen Situationen kommt.

Prof. Dr. Alexander Hübner ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität München (TUM) und hat den Lehrstuhl für "Supply and Value Chain Management" am Campus Straubing inne. Er lehrt und forscht dort unter anderem zur Gestaltung nachhaltiger Lieferketten und entwickelt Systeme für Transport, Bestandsmanagement sowie Sortimentsplanung im Einzelhandel. Anfang 2020 haben wir mit ihm schon einmal über das Thema Hamsterkäufe gesprochen – damals im Zeichen der gerade beginnenden Corona-Krise. Auch dieses Mal hat er die Antworten auf die wichtigsten Fragen für uns.

Herr Prof. Hübner, erste Märkte in der Region berichten bereits wieder von Hamsterkäufen. Welche Erklärung haben Sie für dieses Verhalten?