Mädchen träumen von einer Karriere als Lehrerin, Ärztin oder Erzieherin. Jungen sehen sich als IT-Spezialist, Industrie- oder Automechaniker: Diese Berufswünsche der Jugendlichen erhebt eine Umfrage der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Diese sieht die Karriereziele kritisch: Kinder wollen traditionelle und teils vom Aussterben bedrohte Berufe, statt sich für Jobs im Bereich der Digitalisierung zu interessieren. Carolin Salvamoser, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Regensburg in der Geschäftsstelle Kelheim, schätzt für unsere Zeitung diese Studie ein und nimmt dazu Bezug auf den Landkreis Kelheim.

Frau Salvamoser, Sie sind Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit. Was bedeutet das konkret?

Carolin Salvamoser: Die Berufsberatung bei der Agentur baut auf drei Säulen: Information, Beratung und Vermittlung. Information heißt, ich gehe raus an die Schulen und informiere zum Beispiel durch Orientierungsveranstaltungen, Messen oder bei Elternabenden. Im nächsten Schritt, der Beratung, führe ich Einzelgespräche mit den Jugendlichen an den Schulen. Beratungsgespräche mit den Eltern sind ebenfalls möglich. Vermittlung bedeutet, dass ich auf eine freie Stelle aufmerksam mache und dem Schüler vorschlage, sich zu bewerben.

Damit sind Sie sehr nahe dran an der Berufswahl der Jugendlichen hier im Landkreis Kelheim.

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