Sich unmittelbar nach Beendigung der eigenen, oft unbeschwert unreflektierten Schulzeit für den weiteren Lebensweg eindeutig zu entscheiden, überfordert viele Jugendliche und junge Erwachsene, die ihren Angriffspunkt in der Berufswelt zu finden versuchen. Abgebrochene Berufsausbildungen oder Studien können die Folge einer unzureichenden Sondierung der eigenen Interessen und Stärken zugunsten einer schnellen Entscheidung sein.

Als erster Ansprechpartner in Fragen rund um die Berufsorientierung fungiert bereits während der Schulzeit die Bundesagentur für Arbeit und deren Berater. Wie sich der Ausbildungs- und Studienmarkt inmitten der abflauenden Corona-Pandemie entwickelt und wie unentschlossene Schulabgänger unterstützt werden können, verrät Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen im Gespräch.