Initiative im Landkreis Landshut "Wasserschutzbrot": Gut fürs Grundwasser und die Region

Durch den Verzicht auf die dritte Stickstoff-Gabe wird mit dem Anbau von Wasserschutz-Weizen die Nitratbelastung verringert. Foto: Reimund Neumaier/Regierung von Niederbayern

Das "Wasserschutzbrot", das Anfang Oktober erstmals auf den Markt kommt, fällt schon jetzt auf fruchtbaren Boden: Auf Antrag der Jungen Liste (JL) hat der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement beschlossen, dass der Landkreis das gleichnamige Projekt unterstützt, weil es ein "Gewinn sowohl für den Gewässerschutz als auch für die regionale Wertschöpfung" ist.

Die vor ein paar Jahren in Franken gestartete und nun auch von der Regierung von Niederbayern befürwortete Initiative "Wasserschutzbrot" verfolgt das Ziel, Stickstoffdünger einzusparen und dadurch die Nitratbelastung des Grundwassers zu senken und somit das Trinkwasser zu schützen. Denn das von konventionellen Landwirten angebaute Getreide wird normalerweise dreimal (März, Mai und Juni) mit Stickstoff gedüngt, der im Boden zu Nitrat umgewandelt wird, das wiederum übers Grundwasser in Trinkwasserbrunnen gelangen kann.

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