Hinrunde bestätigen NawaRo Straubing startet in Wiesbaden in die Rückrunde

Im Hinspiel setzte sich NawaRo Straubing - hier Lena Große Scharmann (links) und Tionna Williams beim Block - gegen den VC Wiesbaden durch. Foto: fotostyle-schindler.de

NawaRo Straubing startet am Mittwochabend mit einem Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden in die Rückrunde der Volleyball-Bundesliga.

Es geht wieder los. Nach ziemlich genau einem Monat Pause startet am Mittwochabend die Rückrunde in der Volleyball-Bundesliga. NawaRo Straubing ist ab 19.30 Uhr (Livestream bei idowa.de) zu Gast beim VC Wiesbaden. Zur Halbserie stehen die Niederbayern mit zwölf Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Nun geht es für Straubing darum, die gezeigten Leistungen zu bestätigen und zu zeigen, dass die bisherige Saison kein Zufall war. „Das Gefühl, das zu bestätigen, wollen wir natürlich. Es wird nun unser Ziel, gut damit umzugehen“, sagt Trainer Benedikt Frank. Denn einerseits steigen dadurch die Erwartungen – und Straubing wird nun auch in der Liga anders, nicht mehr als reiner Underdog, wahrgenommen.

Positive Nachrichten gibt es vor dem Spiel in personeller Hinsicht: In Wiesbaden kann NawaRo mit (fast) voller Kapelle antreten. Einzig Zuspielerin Lisanne Meis fällt weiterhin aus, dafür hat NawaRo aber den Vertrag von Sofia Turla bis zum Saisonende verlängert und verfügt damit weiter über zwei einsatzbereite Zuspielerinnen. Bei Julia Schaefer ist eine Operation gut verlaufen, sodass auch sie zum Rückrundenstart zur Verfügung steht. Das erleichtert auch die tägliche Trainingsarbeit. Zwar fehlen wegen Arbeit oder Studium dennoch immer wieder Spielerinnen. „Aber wir haben jetzt genügend Spielerinnen und können deutlich mehr auf dem Feld arbeiten“, sagt Frank.

Über Weihnachten und den Jahreswechsel bekamen die Spielerinnen jeweils ein paar Tage frei, seit 3. Januar ist die Mannschaft wieder im normalen Trainingsrhythmus. Für Benedikt Frank gab es dagegen deutlich weniger freie Zeit. „Abschalten ging nur sehr wenig“, sagt er. Denn er war während der Pause auch für den österreichischen Volleyball-Verband tätig. Im Training in Straubing lag der Fokus derweil auf der Athletik und der detaillierten Feinabstimmung. „Wir sind athletisch noch stabiler. Die Pause, aber auch die körperliche Arbeit hat den Mädels gut getan“, so Frank.

Beide Teams sind weiter als im Hinspiel

Mit Wiesbaden wartet zum Rückrundenauftakt ein Gegner, der den eigenen Erwartungen bislang hinterherhinkt und mit sieben Punkten in der Tabelle zwei Plätze schlechter als NawaRo dasteht. Das Hinspiel gewann Straubing in eigener Halle nach Sätzen klar mit 3:0, die einzelnen Sätze waren dabei aber durchaus eng. „Jeder Satz war knapp. Es war ein emotionales Spiel, in dem auf beiden Seiten noch nicht alles geklappt hat“, erinnert sich NawaRos Trainer.

Nun erwartet er ein ganz anderes Spiel. „Beide Mannschaften sind im Laufe der Saison besser geworden.“ Wiesbaden habe sich „sehr, sehr gut entwickelt“, wie er einschätzt: „Sie sind jetzt deutlich spielfähiger und ballsicherer.“ Er erwartet einen Gegner, „der hochmotiviert ist und uns aus seiner Halle rausschießen will.“

Um das zu verhindern, müsse seine Mannschaft „anders auftreten als in unseren bisherigen Auswärtsspielen“, fordert Frank. Denn während in der heimischen Halle bereits drei Erfolge zu Buche stehen, gelang den Straubingern in fremden Hallen bislang nur ein Sieg Mitte November in Erfurt. „Wir müssen gut dagegenhalten und eine eigene Atmosphäre kreieren“, sagt Frank. Der Fokus liege darauf, einen guten Rhythmus zu finden und darüber ins Spiel zu kommen.

Für Wiesbaden wird die Partie sehr wichtig. Geschäftsführer Christopher Fetting spricht auf der eigenen Homepage davon, „durchstarten“ zu müssen, „um unsere Ziele zu erreichen.“ Und Kapitän Selma Hetmann sagt: „Das Ziel ist auf jeden Fall ein Heimsieg. Im Kampf um einen der acht Playoff-Plätze ist jeder Punkt entscheidend und deshalb werden wir von der ersten Sekunde an Vollgas geben.“

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading