Hengersberg Bis heute in der Region fest verwurzelt

Der zweite Vorsitzende der Museumsfreunde, Florian Jung, dankte Dr. Sabine Rehm-Deutinger für ihre Ausführungen. Foto: Museumsfreunde

Mit mancher Anregung für Ausflugsziele in der Region und etlichen neuen Erkenntnissen gingen die über 40 Besucher des Vortrags "Wallfahrten im Deggendorfer Land" aus dem Spital in Hengersberg nach Hause.

Dr. Sabine Rehm-Deutinger, die Kunstgeschichte, Bayerische Geschichte und Volkskunde an der LMU München studiert hat, und derzeit als Kulturreferentin im Palais im Stadtpark fungiert, ordnete nach einer Einführung in das Wallfahrtswesen rund 20 Wallfahrtsorte im Landkreis Deggendorf in ihren historischen Kontext ein. Zu den ältesten Wallfahrten im Deggendorfer Land gehören die Kreuzwallfahrten in Haardorf und Loh. Sie stehen in Zusammenhang mit der Kreuzverehrung, die sich in Folge der Kreuzzüge rasch ausbreitete, und zur Gründung von zahlreichen Kreuzwallfahrten führte. Ausdruck der mittelalterlichen Christusverehrung ist neben der Kreuzesverehrung auch die nach dem 4. Laterankonzil von 1215 und der Einführung des Fronleichnamsfestes im Jahre 1264 sich intensivierende eucharistische Frömmigkeit und aufkommende Hostienverehrung. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 17. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos