Haus Bastian Museumsinsel bekommt Bildungszentrum

Im Haus Bastian können Besucher ihre Beobachtungen und Fragen zu den Sammlungen in kreativer Form nacharbeiten. Foto: Britta Pedersen/dpa

Auf der Museumsinsel öffnet das Haus Bastian seine Türen für Besucher. Diese können nicht nur einen Blick auf die Sammlung werfen, sondern auch ihre Beobachtungen und Fragen in kreativer Form nacharbeiten.

Berlin - Die Berliner Museumsinsel bekommt ein eigenes Bildungszentrum: Im Haus Bastian können von diesem Samstag an Besucher aller Altersgruppen einen ersten Blick auf die 15 Museumssammlungen werfen und sich für ihre Schwerpunkte entscheiden.

Entworfen hat das Haus der Architekt David Chipperfield, der auch für das vor anderthalb Monaten eröffnete Eingangsgebäude der Museumsinsel, die James-Simon-Galerie, verantwortlich zeichnete. Im Haus Bastian haben die Besucher nach Museumsangaben die Möglichkeit, ihre Beobachtungen und Fragen zu den Sammlungen in kreativer Form nachzubereiten. Das Haus soll auch ein Forum zu Bildungsfragen und zur gesellschaftlichen Teilhabe sein.

Das 2000 Quadratmeter große Gebäude, zunächst als privates Ausstellungshaus gebaut, sollte ursprünglich 2016 an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehen. Damals hieß es, der schwäbische Schrauben-Unternehmer und Kunstsammler Reinhold Würth werde den Ankauf finanzieren. Wenige Tage später jedoch kündigte die Familie Bastian an, sie wolle der Stiftung das Haus selbst schenken. Später zogen die Eigentümer das Angebot überraschend wieder zurück - um einige Monate darauf ihr ursprüngliches Versprechen dann doch noch wahr zu machen.

 

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