Halbbrüder endlich vereint Söhne von einstigem Kriegsgefangenen treffen sich in Moosburg

Die Halbbrüder Jean-Pierre Macaire (links) und Peter Sperl. Foto: Christine Fößmeier

Bis zu ihrem ersten Treffen hat es fast ein Leben und ein Jahr gedauert. Bereits in jungen Jahren wussten sie: Es gibt einen Halbbruder im Nachbarland. Doch sehr viel mehr war ihnen nicht bekannt.

Ihr Vater Pierre hatte während seiner Kriegsgefangenschaft in Bayern den Sohn Peter gezeugt, war mit Kriegsende in seine französische Heimat zurückgekehrt, hatte rasch geheiratet und bald darauf einen weiteren Sohn, Jean-Pierre, bekommen. Der erfuhr mit neun Jahren vom "Familiengeheimnis", wagte aber nicht, mit seinen Eltern zu sprechen. Die Chancen verstrichen. Bei einem Besuch von Freising und Moosburg im vergangenen Jahr wagte er einen letzten Versuch, und nach einem Artikel in unserer Zeitung kam plötzlich die Meldung: Halbbruder gefunden!

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