Geschichte Nationalmuseum gibt Objekte an Nachfahren enteigneter Juden

Das Bayerische Nationalmuseum wird fünf Silberobjekte an die Nachfahren deutscher Juden übergeben, die unter den Nationalsozialisten Schmuck und andere Gegenstände aus Edelmetallen gegen eine geringe Entschädigung abgeben mussten.

Das Museum hatte 1939 und 1940 insgesamt 322 Silberobjekte aus den Beständen der sogenannten NS-Silberabgabe erworben. Viele Stücke wurden bereits zurückgegeben, seit dem Jahr 2019 wird systematisch nach den rechtmäßigen Besitzern der verbliebenen Gegenstände gesucht. An diesem Freitag nun werden zwei Kerzenleuchterpaare sowie eine Schale an die Nachfahren von vier enteigneten Juden überreicht, wie das Nationalmuseum mitteilte.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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