Geflüchtete Herrmann: Mehr als 100.000 Ukrainer in Bayern angekommen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind mehr als 100.000 Schutzsuchende aus dem Kriegsland in Bayern angekommen. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Samstagabend mit. Etwa 35.000 Flüchtlinge aus der Ukraine seien demnach in staatlichen und kommunalen Unterkünften untergebracht worden. Zwar seien einige Tausend von den zunächst in Bayern angekommenen Kriegsflüchtlingen in andere Bundesländer oder ins Ausland weitergereist, so Herrmann. "Es bestätigt sich aber, dass rund ein Drittel der Geflüchteten aus der Ukraine, die in Bayern ankommen, eine staatliche oder kommunale Unterkunft aufsuchen."

Ein Drittel der Geflüchteten sei zudem bei Bekannten oder Verwandten untergekommen oder hätte sich eine private Unterkunft gesucht. Herrmann: "Das geht nach der Zahl der im Ausländerzentralregister erfassten Geflüchteten hervor. Danach sind rund 74.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Bayern im Ausländerzentralregister erfasst."

Im Ausländerzentralregister aufgeführt ist die Gesamtzahl aller registrierten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine unabhängig davon, ob diese in staatlichen und privaten Unterkünften untergebracht sind.

Deutschlandweit kamen laut bayerischem Innenministerium rund 300.000 ukrainische Kriegsflüchtlinge an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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