Gänsehaut in der Geisterstadt Ein Wallersdorfer in Tschernobyl

Schon in Kiew, auf dem Weg nach Tschernobyl, begann das Abenteuer für Michal Rikovsky: Eine diebische Affenbande hatte es auf seine Kamera abgesehen. Foto: Rikovsky

Durch die Reaktorkatastrophe im Jahr 1986 erlangte der Ort ukrainische Tschernobyl weltweit traurige Berühmtheit. Inzwischen ist die menschenleere Gegend zu einem Ziel für Abenteuertouristen geworden. Der Wallersdorfer Michal Rikovsky hat sich dort eine Woche lang zwischen Ruinen und Souvenir-Shops umgeschaut. Auf seinem YouTube-Kanal zeigt er Aufnahmen einer Geisterstadt. Als Nächstes will er durch seine tschechische Heimat fahren und an "verwunschenen" Orten übernachten.

Michal Rikovsky war auf der Suche nach interessantem Inhalt für seinen YouTube-Kanal. Da kam ihm die Idee, die verlassene Kleinstadt Prypjat zu erkunden. Dort stand der Katastrophenreaktor, der bei einer Kernschmelze explodierte und die Gegend unbewohnbar machte. "Ich war schon immer ein verrückter Typ, der für solche abgedrehten Sachen zu haben ist", meint der 31-Jährige. "Meine Frau wollte nicht mitkommen, weil sie ein bisschen Angst hat. Aber sie sieht, dass ich glücklich bin und unterstützt mich." Mit seiner Frau und den zwei Kindern ist er 2014 von Marienbad nach Deutschland gezogen. Zuerst nach Mamming, dann nach Wallersdorf. Schnell fand er Arbeit beim Landmaschinenhersteller Horsch Leeb. "Deutsch habe ich schon mit 13 gelernt. Deshalb war es keine so große Umstellung, hierher zu kommen", meint er.

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