Film-Tipp Videospielheld Nathan Drake kommt mit "Uncharted" ins Kino

Bis Nathan Drake (Tom Holland) an seinen Schatz kommt, muss er einige Abenteuer überstehen. Foto: Clay Enos

Als Videospielheld ist Nathan Drake ein Superstar. Ob er auch den Sprung ins Kino schafft? Das soll der Film „Uncharted“ zeigen.

Darum geht’s: Nathan Drake (Tom Holland) schlägt sich als Barkeeper und Gelegenheitsdieb in New York durch, dabei ist sein Traum eigentlich ein ganz anderer. Schon als Jugendlicher in einem Waisenheim wollte er mit seinem großen Bruder den sagenhaften Schatz von Magellan finden. Aber dann verschwindet sein Bruder und lässt Nathan alleine zurück. Deshalb ist es für ihn nur eine Frage der Zeit, bis er auf das Angebot des mysteriösen Sully (Mark Wahlberg) eingeht, der genau diesen Schatz finden möchte. Doch die beiden sind nicht die Einzigen, die am Gold interessiert sind. Und so entsteht ein actiongeladener Wettlauf, in dem die Loyalitäten ständig wechseln.

Das Besondere: „Uncharted“ ist ein weiterer Eintrag in einer langen Reihe von Videospielverfilmungen. Die haben bis vor ein paar Jahren sowohl bei Film- als auch bei Gamingfans nur Grauen ausgelöst. Mittlerweile sind aber auch einige ganz vernünftige Filme in diesem Genre entstanden. „Uncharted“ ist aber auch hier ein besonderer Fall. Denn die Spielereihe, auf der der Film basiert, war inspiriert von den „Tomb Raider“-Spielen, die ihrerseits viele Ideen von den „Indiana Jones“-Filmen übernommen haben und auch schon mehrfach verfilmt wurden. Für „Uncharted“, den Film, bedeutet das: Einerseits konnten sich die Filmemacher aus vielen Quellen bedienen. Andererseits sind aber natürlich auch einige Erwartungen zu erfüllen.

Der Trailer zum Film:

Fazit: Nein, „Uncharted“ ist nicht der beste Film aller Zeiten, aber er ist weit davon entfernt, schlecht zu sein. Wer ohne zu große Ansprüche hineingeht, wird auf jeden Fall gut unterhalten. Gut ist außerdem, dass man keine Kenntnisse der „Uncharted“-Spiele haben muss, um den Film zu verstehen. Wer die Gamingabenteuer von Nathan Drake gespielt hat, bekommt einige lustige Scherze und Insider-Gags geliefert, die man den Freunden nach Kinobesuch erklären kann.

„Uncharted“, Abenteuerfilm, Sony Pictures, ab im Kino, 116 Minuten, freigegeben ab zwölf Jahren.

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