Zwei Minuten sind eine verdammt lange Zeit. Nicht nur für Kinder beim Zähneputzen. Wahrscheinlich können sich nur wenige die Qualen ausmalen, die bislang die Chamer Feuerwehrler zu erdulden hatten, die zwei Minuten lang auf ihre Armaturen starren mussten, bis sie endlich zu ihrem Einsatz ausrücken konnten.

Zwei Minuten, in denen sie warten, bis sich bei dem Einsatzfahrzeug die druckluftverstärkten Bremsen endlich lösten. Zwei Minuten, die bei einem Unfall oder Brand über Leben und Tod entscheiden. Diese zwei Minuten spart sich die Chamer Feuerwehr ab sofort.