Fazit nach fünf Tagen Polizei spricht von "insgesamt ruhigem" Gillamoos

Alles in allem war es ein relativ ruhiger Gillamoos für Polizei und Sicherheitskräfte. (Symbolbild) Foto: Stefan Karl

Von Donnerstag bis Montag hat nach zwei Jahren Corona-Pause der Gillamoos in Abendsberg wieder in seiner altbekannten Weise stattgefunden. Wie die meisten Volksfeste ging auch dieses natürlich nicht gänzlich ohne Störungen über die Bühne, die Kelheimer Polizei spricht in ihrem Fazit aber von einem "insgesamt ruhigen" Ablauf.

Laut Polizeibericht kam es im Laufe der fünf Tage zu insgesamt 21 "veranstaltungstypischen Straftaten", zehn davon Körperverletzungen. Außerdem standen drei Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Gillamoos.

Der Erste und schwerwiegenste ereignete sich am Freitag kurz nach Mitternacht in der Bahnhofstraße, wo ein sichtlich betrunkener E-Bike-Fahrer die Anhaltesignale einer Polizeistreife ignorierte. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Rad, stürzte eine etwa einen Meter tiefe Absenkung hinunter und verletzte sich dabei. Den 32-jährigen Kelheimer erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Insgesamt drei Mal schlugen Gillamoos-Gäste zudem mit Maßkrügen zu. Einer dieser Fälle wird inzwischen als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft, bei den anderen beiden erlitten die Beteiligten leichte Verletzungen durch den Schlag mit dem Maßkrug.

Bei einem Volksfest-Gast, der vom Sicherheitsdienst aus einem Zelt geworfen wurde, fand die Polizei außerdem ein verbotenes Springmesser. Den 16-Jährigen erwartet nun eine Anzeige.

Insgesamt wurden drei Betretungsverbote über den gesamten Gillamoos-Zeitraum ausgesprochen. Der politische Gillamoos-Montag am 5. September verlief insgesamt ruhig und friedlich. Lediglich im Hofbräuzelt wurden die dort anwesenden Politiker in einem Fall per Mittelfinger beleidigt.

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