Fall in Regensburg Polizei verhindert Geldübergabe an Callcenter-Betrüger

Beinahe wäre ein 69-Jähriger in Regensburg Opfer eines Callcenter-Betrügers geworden. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Am 22. Juni wäre ein 69-Jähriger in Regensburg beinahe Opfer eines Callcenter-Betrugs geworden: Eine angebliche Rechtsanwältin hatte am Telefon einen fünfstelligen Geldbetrag gefordert. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch nicht. 

Der Mann aus Regensburg, den die vermeintliche Rechtsanwälti am Nachmittag des 22. Juni kontaktiert hatte, sollte 30.000 Euro Kaution wegen der Beteiligung einer Angehörigen an einem Verkehrsunfall aufbringen. Die Polizei bekam jedoch Wind von der Sache und konnte den 69-Jährigen über die Betrugsmasche aufklären, bevor es zu einer Geldübergabe kam.

Der 69-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt bereits versucht, das geforderte Geld zu beschaffen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat nun die Ermittlungen übernommen.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt aufgrund dieses Falls eindringlich vor dieser und ähnlich Betrugsmaschen. Hier die wichtigsten Tipps der Polizei gegen Callcenter-Betrüger:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch Polizisten oder andere angebliche Amtspersonen, die beispielsweise für Verwandte in einer Notsituation Geld fordern.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen.
  • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück.
  • Übergeben Sie nie Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Im Zweifel: 110 wählen. 

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