"Flüchtlingsfrauen werden laut" lautete das Motto einer Veranstaltung am Montagmittag vor dem Amtsgericht und dem dahinter gelegenen Gefängnis.

Die afrikanischstämmigen Initiatorinnen, die derzeit deutschlandweit für ihre Anliegen werben, forderten vor rund 30 Kundgeberinnen einen Stopp der Abschiebungen. Massive Kritik wurde am Verhalten deutscher Behörden im Umgang mit Mitgranten geübt. "Women in Exile" war eine der beiden Hauptorganisationen der Demo. Deren Sprecherin Jane Wangari wollte vor allem laut gegen den Bundesinnenminister sein. Wer sich die oft traumatischen Erlebnisse in Lagern erzählen lasse, könne nicht für Ankerzentren sein und dürfe Seehofer nicht wählen. Es gebe, so Wangari, tagtägliche Polizeiübergriffe, die medizinische Versorgung sei nicht ausreichend. Sie forderte, statt einer Frontex-Aufstockung das Augenmerk auf die Fluchtursachen zu richten.

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