Elf Tage wach Die Afterparty-Locations am Gäubodenvolksfest

Den "Edelbayer" gibt es heuer nicht mehr. Wo feiert man nun, wenn es nach dem Gäubodenfest noch weitergehen soll? Foto: Ulli Scharrer

Auf der Bierbank tanzen und zur Musik mitsingen - bis 23.30 Uhr wird in den Festzelten am Gäubodenfest ausgeschenkt. Doch was, wenn man danach noch nicht ins Bett fallen und stattdessen lieber etwas Zeit auf der Tanzfläche verbringen will, um dann nach Hause zu gehen, während die Sonne wieder aufgeht?

Egal ob unter der Woche oder am Wochenende - das Overtime am Eisstadion betitelt sich selbst als die "After-Volksfest-Location" und feiert jeden Tag ab 22.30 Uhr die fünfte Jahreszeit in Straubing. Nach dem Volksfest ist es für alle, die noch in Partylaune sind, meist die erste Anlaufstelle. "Wir hoffen, dass es so wird wie im Jahr 2019. Am vergangenen Wochenende haben wir bereits gemerkt, dass die Euphorie sehr hoch ist und die Menschen Lust haben, zu feiern", sagt Matthias Niemczyk vom Overtime.

Gewappnet für zehn Tage Abrissstimmung

Das Tiefenrausch in der Bernauergasse 7 bleibt zehn Tage wach. "Wir haben jeden Tag ab 23 Uhr geöffnet, außer an dem letzten Volksfest-Montag, weil wir da als Team auf das Gäubodenfest gehen", sagt Inhaber Peter Raschke. Ob Volksfest oder nicht, das Motto bleibt im Tiefenrausch gleich: "Abriss". Ansonsten kommen laufend wechselnde DJ's in den Club.

Sollte jemand bereits am Gäubodenfest zu tief ins Glas geschaut haben, kommt er ins Tiefenrausch nicht mehr rein. Sollte man sich nicht mehr so gut fühlen, gibt es Wasser umsonst. "Wir haben immer einige Becher parat - einfach die Security ansprechen", sagt Raschke. Mit Wasser, Bier und Hunderten neuen Gläsern ist das Tiefenrausch für zehn Tage After-Volksfest-Stimmung gut gewappnet. "Ansonsten hoffe ich, dass wir alle eine gute Zeit haben mit möglichst wenig Zwischenfällen."

Ebenso wie das Tiefenrausch hat auch die Lola Bar Am Platzl 13 zehn Tage lang geöffnet. Das Gäubodenfest hat die Lola Bar noch nicht miterleben können, da sie erst seit Oktober 2021 geöffnet ist. "Deswegen hoffen wir, dass wir nun entdeckt werden", sagt Inhaber Michael Langner.

Für Après-Ski-Stimmung wird an den Gäubodenfest-Wochenenden im "Wuid" am Stadtgraben 93 gesorgt. "Ich glaube schon, dass die Menschen scharf darauf sind, nach dem Volksfest feiern zu gehen - schließlich hat uns das die vergangenen zwei Jahre gefehlt", sagt Kristof Grabowsky vom "Wuid". Dass die Besucher wegen des hohen Alkoholpegels im Blut aufmüpfig werden, befürchtet Grabowsky nicht. "Schließlich ist der Einlass bei uns ab 21 Jahren. Die meisten wollen einfach nur tanzen und kommen ins "Wuid" auf einen gemütlichen Absacker."

"Unser Personal hat sich nochmal boostern lassen"

Die Diskothek Stars in der Hebbelstraße veranstaltet am ersten Samstag eine Gäubodenfest-Afterparty mit freiem Eintritt bis 22.30 Uhr. Am darauffolgenden Sonntag gibt es eine Ü30-Party. "Viele haben keine Lust darauf, nach dem Gäubodenfest direkt nach Hause zu gehen, deswegen wollen wir den Menschen noch etwas Spaß bieten", sagt Stars-Geschäftsführer Thomas Scholz.

Im Taste-Room Am Platzl 9 wird am ersten Gäubodenfest-Wochenende am Freitag, Samstag und Sonntag aufgelegt. "Wir behalten unseren Hip-Hop-Freitag bei und am Samstag spielen wir Party-Musik", sagt Inhaber Bastian Pniewski. "Wir wollen es mit der Volksfeststimmung im Taste-Room nicht übertreiben, die Besucher sollen sich dennoch nach dem Festplatz bei uns wohlfühlen."

Während die anderen Diskotheken in der Stadt wenig Bedenken bezüglich Corona haben, weil der Virus zu einem Schatten geworden ist, machen sich die Mitarbeiter des Taste-Rooms Sorgen. "Unser Personal hat sich jetzt größtenteils noch mal boostern lassen, weil die Angst vor Ansteckung bei solch einem Ansturm groß ist", sagt Pniewski.

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