"Mich überrascht, dass wir auf einmal herangezogen werden", sagt Ernst Binner, Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Niederbayern. Monatelang habe die Regierung Zahnärzte für nicht kompetent genug gehalten, nicht zugelassen, dass sie Corona-Impfungen durchführen. Und das, obwohl Zahnärzte täglich in Bereichen unterwegs seien, in denen sensible Nerven verlaufen.

Nun die Wende, die für Binner auch im Hinblick auf unzureichende Impfstoff-Lieferungen und nicht vorhandene Infrastrukturen wie zusätzliche Wartebereiche oder IT-Systeme nicht nachvollziehbar ist. "Ein Schnellschuss, der nicht überlegt ist."