Knapp zwei Monate, nachdem der Gemeinderat gegen zwei Stimmen einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von rund 14 Millionen Euro verabschiedet hat steht die Marktgemeinde plötzlich wieder ohne Haushalt da. Bei der Sitzung am Donnerstag beherrschte Tagesordnungspunkt 8 das Geschehen: Haushaltsplan - nochmalige Beratung, war da zu lesen.

Was sich dann aber über gut eineinhalb Stunden entwickelte, war nichts anderes, als eine parteipolitische Abrechnung, die zeigte, wie tief immer noch die Gräben zwischen CSU-Opposition und Bürgermeisterlager sind, die man in den letzten zwei Jahren mühsam mit einem dünnen Firnis des vermeintlichen Einvernehmens zu kaschieren versucht hatte. Letzten Endes wurde die Entscheidung über notwendige Einsparungen einerseits und Steuererhöhungen andererseits auf eine Sondersitzung verschoben, die Mitte Mai stattfinden soll. Knapp 50, und damit ungewöhnlich viele Bürger, waren am Donnerstag in den Sitzungssaal gekommen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 04. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 04. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.