Dingolfing gegen Vilsbiburg Niederbayern-Kracher im DVV-Pokal

Michaela Bertalanitsch empfängt im Pokal mit dem TV Dingolfing ihren Ex-Club Vilsbiburg. Foto: Fabian Roßmann

Kracher im DVV-Pokal-Achtelfinale: Erstligist Vilsbiburg gastiert am Samstagabend bei Zweitliga-Aufsteiger Dingolfing.

Es ist die Woche der besonderen Partien für die Roten Raben: Nur drei Tage nach dem großartigen Bundesligaspiel gegen Schwerin, das die 1.737 Fans in der Ballsporthalle ebenso in seinen Bann zog wie die Fernsehzuschauer in ganz Deutschland bei der Live- Übertragung von Sport1, wartet eine ganz andere, ebenfalls sehr interessante Aufgabe auf die Mannschaft von Cheftrainer Timo Lippuner: Am Samstag um 19 Uhr gastiert sie im Rahmen des DVV-Pokal-Achtelfinals beim niederbayerischen Nachbarn TV Dingolfing. „So ein Pokal-Derby gibt’s nicht alle Tage“, weiß der Coach. „Das wird ein Highlight für die Region!“

Im Gegensatz zum Duell mit dem Top-Team Schwerin gehen die Raben diesmal nicht als Außenseiter, sondern als Favorit aufs Feld. Gegen den Zweitliga-Aufsteiger aus der BMW-Stadt den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen, sei grundsätzlich eine „Pflichtaufgabe“, sagt Timo Lippuner. Gleichwohl hat er Respekt vor dem TVD, der von seinen ersten drei Saisonspielen zwei gewonnen hat. Dingolfing, so der Raben-Coach, sei nicht zu unterschätzen: „Das ist eine eingespielte Truppe, die gut organisiert auftritt und nicht mit einfachen Bällen zu bezwingen ist. Wir müssen konstant Druck ausüben, sei es am Aufschlag oder im Angriff.“ Eine besondere Note erhält das Derby durch das Wiedersehen mit Mira Heimrich und Michaela Bertalanitsch, die früher das Vilsbiburger Trikot trugen und nun für den TVD auflaufen.

Insgesamt wird es für die Roten Raben darauf ankommen, auf der richtig starken Vorstellung beim Tiebreak-Krimi gegen die anfangs übermächtig erscheinenden Schwerinerinnen aufzubauen. Dieses Niveau, das die Fans in der Ballsporthalle mit zunehmender Spieldauer, vor allem in den gewonnenen Sätzen 3 und 4, förmlich zu Begeisterungsstürmen hinriss, „müssen wir konservieren und dann auch gegen direkte Konkurrenten aufs Parkett bringen“, fordert Timo Lippuner. Dann sollte in dieser Bundesliga-Saison einiges möglich sein.

Erst einmal beginnt am Samstag aber die diesjährige Pokal-Reise. Wie weit wird sie 2019/20 für die Roten Raben gehen? Klar ist: Sie haben enorme Lust auf möglichst viele K.o.-Spiele in diesem attraktiven Wettbewerb, der am 16. Februar 2020 in das Finale auf der großen Bühne der Mannheimer SAP-Arena mündet.

 

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