Diesmal bei Kollnburg Pferdeschänder schlägt wieder zu

Pferdebesitzer Michael Fuchs mit seinem Wallach Schorsch. Foto: Hobelsberger

"Wir sind glimpflich davongekommen", sagt Pferdebesitzer Michael Fuchs und streicht seinem Schorsch über den Kopf. Der Wallach, ein fünfjähriges Schwarzwälder Kaltblut, hat eine schwere Nacht hinter sich. Eigentlich kräftig und von Fuchs zum Holzrücken eingesetzt, steht er nun verstört und ängstlich in der Box.

Freitag, früh am Morgen, fand Fuchs ihn freilaufend auf seinem Hof, sehr abgelegen bei Winklern, Gemeinde Kollnburg, gelegen. Zuerst glaubte Fuchs noch, das Tier hätte selbst irgendwie die Stalltür geöffnet. Doch Schorsch war ängstlich - "wenn man ihm schreit, kommt er normalerweise gleich" - und auf dem Boden lag ein Büschel der blonden Mähne. Ausgerissen.

Fuchs hatte die Serie an Attacken auf Pferde im Landkreis-Dreieck zwischen Straubing-Bogen, Cham und Regen mitverfolgt und alarmierte sofort die Viechtacher Polizei. Das Büschel Haare wird nun auf Spuren untersucht. Auch ein Tierarzt wurde hinzugezogen. Der stellte Striemen am Hinterteil des Wallachs fest.

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