Deggendorf Vor 100 Jahren: Großes Hochwasser

Niederbayerische Gondoliere: Das Hochwasser im Januar 1920 reichte bis in die Innenstadt (hier vor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt). Foto: Stadt Deggendorf

Nicht immer startet ein neues Jahr harmonisch. So auch vor exakt hundert Jahren in Deggendorf. Gleich an Neujahr, am 1. Januar 1920, stand die Donaustadt unter dem Zeichen des Hochwassers. Die Pegel von Donau, Isar und den Zuflüssen stiegen kontinuierlich an. Der Wasserhöchststand lag am 3. Januar um 10 Uhr bei 4,20 Meter. Vom Geiersberg aus bot sich ein Blick auf eine riesige Wasserfläche, die von Steinkirchen bis Thundorf reichte.

Erkennbar waren nur noch einzelne Bäume, Sträucher und Häuser, die aus den Wassermassen ragten. Fischerdorf und die Ufergebiete waren vom Donauhochwasser stark betroffen. Das Hochwasser reichte bis in die Innenstadt durch das Hochwasser am Bogenbach. Nur noch die Dachböden der betroffenen Häuser waren bewohnbar, das Vieh musste woanders untergestellt werden. Nach dem Abklingen des Hochwassers am 7. Januar rief Bürgermeister Reus zur Versammlung im Rathaussaal auf, um die Regulierung des Bogenbachs zu besprechen. Dabei wurde deutlich, dass dafür eine große Summe an Geldern vom Staat kommen muss.

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