Deggendorf Verfahren gegen "falschen Priester" geht weiter

ARCHIV - Der angeklagte ehemalige Priester (l) am 18.12.2017 im Gerichtssaal des Landgerichts in Deggendorf (Bayern) mit seinem Verteidiger Bruno Fuhs. Foto: Armin Weigel/dpa

Seit 18. Dezember 2017 steht ein 54-Jähriger vor Gericht in Deggendorf.

Der ehemalige Priester ist wegen zahlreicher Fälle von schwerem sexuellen Missbrauch an Schutzbefohlenen, wegen versuchter Vergewaltigung, Betrug und Dokumentenfälschungen, vorsätzlicher Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener sowie der Beschaffung jugendpornographischer Schriften angeklagt.

Am Donnerstag wurde das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt. Das Gericht nahm die Videovernehmung des mutmaßlichen Opfers in Augenschein. Einzelheiten zur Vernehmung sind mit Blick auf den Persönlichkeitsschutz des Opfers nicht bekannt.

Ein weiterer Termin findet am 5. Februar statt. Auch dieser Termin wird wohl wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

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