"Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" So lief der Drehtag in Osterhofen

Um 9 Uhr stand dann das erste Kamerateam auf der Matte. Der Auftakt für einen langen und stressigen Tag, von dem Helmut Mühlberger wohl eines Tages noch seinen Enkelkindern erzählen kann. „Es war schon eine super Erfahrung. So etwas erlebt man nur einmal im Leben“, so Mühlberger. Samt Kamerateam ging es früh Morgens noch zum örtlichen Metzger des Vertrauens. Klar, denn frische Ware ist Grundvoraussetzung. Trotzdem kann nicht jeder von sich behaupten, schon einmal beim Metzgerei-Besuch ein ganzes Kamerateam im Schlepptau gehabt zu haben.

So richtig turbulent wurde es am Drehtag im Hause Mühlberger allerdings erst gegen 17 Uhr. „Plötzlich strömten zwölf VOX-Mitarbeiter ins Haus, darunter allein schon vier Kameramänner“, berichtet Helmut Mühlberger. Da heißt es, Ruhe bewahren. Denn so ganz nebenbei hat man ja auch noch ein Menü aus Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise zu zaubern. Jeder Schritt wird dabei von den Kameras dokumentiert. Auch für den sonst so tiefenentspannten 40-jährigen Osterhofener war das eine gewaltige Umstellung. „Sonst gehen einem die einzelnen Arbeitsabläufe in der Küche ja locker von der Hand. Aber wenn plötzlich überall Kameras und Menschen um einen rumstehen, wird es organisatorisch schon schwierig. Da muss man die Vorgänge entsprechend verzögern“, schildert Mühlberger seine Erfahrungen vom Drehtag.

"Ich habe noch nie so viel Alkohol getrunken"

Welches Menü er auf den Tisch gezaubert hat, das darf der 40-Jährige noch nicht verraten. Nur soviel: regional, saisonal, traditionelle Gerichte neu interpretiert. Und obwohl das Hauptaugenmerk bei diesem TV-Format natürlich beim Kochen liegt, ist das nicht die einzige Herausforderung. „Ich habe noch nie so viel Alkohol getrunken wie in diesen fünf Drehtagen“, scherzt Helmut Mühlberger. Verständlich, denn nach dem Aperitif wurde zum Essen stets reichlich Wein gereicht, und der Verdauungsschnaps nach dem Essen durfte natürlich auch nicht fehlen. „Der eine oder andere hat sich da am ersten Abend leicht übernommen“, blickt Mühlberger mit einem Lächeln zurück. Freilich muss man bei „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“ aber auch das nötige schauspielerische Talent mitbringen, denn die Spannung soll ja schließlich bis zum Ende der letzten Folge entsprechend hochgehalten werden.

„Gekocht wurde duchweg auf einem sehr hohen Niveau, es waren keine Anfänger dabei. Es war eine nette, aber auch eine sehr kritische Runde“, erinnert sich Helmut Mühlberger. Dabei haben auch diesmal wieder dem Gewinner satte 5.000 Euro gewunken. Sahnt der Profikoch den ersten Preis ab, muss er diesen Betrag spenden, gewinnt einer der anderen Teilnehmer, darf er das Geld behalten. Doch wer ist der Profi? „Tja, das wird sich am 9. März zeigen“, lässt sich Helmut Mühlberger nicht in die Karten schauen, wohlwissend, dass eine Prise Spannung noch keinem Erfolgsrezept geschadet hat.

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