CSU-Machtkampf Weder Sympathie noch Inhalt zählt

Innenminister Joachim Herrmann (l.) und Finanzminister Markus Söder stehen sich womöglich schon bald in einer Kampfabstimmung gegenüber. Foto: dpa

Streit mag weder der Deutsche noch der Bayer.

Der Bayer schätzt durchaus eine kurze, klärende Rauferei, aber dann muss wieder klar sein, wer der Chef auf dem Hof ist und wie es weitergeht. Diese Erwartungen erfüllt die CSU im Augenblick nicht. Je länger die Taktiererei um die Spitzenämter andauert, desto mehr bröckeln die ohnehin schon historisch niedrigen Umfragewerte für die scheinbar ewige bayerische Regierungspartei.

Bei früheren Erhebungen zeigte sich, dass die bayerischen Wähler vor allem Markus Söder zutrauen, als Regierungschef den Freistaat in der Nachfolge von Horst Seehofer zu führen. Das mag für Nichtbayern schwer zu verstehen sein, gilt doch der 50-jährige Nürnberger nicht gerade als Sympathieträger. Sein Chef bescheinigte ihm nicht unerhebliche charakterliche Defizite.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 01. Dezember 2017.

 
 

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