Corona-Wirrwarr im Landkreis Landshut Wie viel wird in der Region getestet?

Der Abstrich ist schnell passiert, die Probleme kommen mit dem Ergebnis: Positive Fälle sind meldepflichtig, negative in der Theorie auch. Foto: Joaquin Corchero

Die Zahl der Infizierten steigt. 51 aktive Corona-Fälle waren es am Montag, bis Mittwoch wurde das Virus bei weiteren 13 Personen nachgewiesen. Doch wie stark die zweite Welle in den Landkreis schwappt, lässt sich daran kaum festmachen. Weil die Relation fehlt: Wie viele Tests in der Region gemacht wurden, kann keine Behörde sagen.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt für ganz Bayern täglich eine Positivrate der Corona-Tests, meistens liegt sie bei unter einem Prozent. Um diese Statistik zu erheben, braucht das Landesamt zwei Zutaten: die positiven Fälle und die Gesamtzahl der Tests. Also auch die negativen Ergebnisse. Doch schlagen überhaupt alle negativen Testergebnisse beim LGL auf? Mit einem klaren "Ja" konnte die Pressestelle des LGL diese Frage nicht beantworten. Pressesprecher Aleksander Szumilas führt stattdessen eine Bekanntmachung des Bayerischen Gesundheitsministeriums an - gültig seit Beginn der Pandemie: Labore sind verpflichtet, positive und negative Befunde tagesaktuell an das LGL zu übermitteln.

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